Anwendungsspezifische PMSM-Motoren
- Auslegung nach dem realen Betriebspunkt
Osmium-Motoren werden nicht aus einem Standardkatalog ausgewählt. Drehmoment, Drehzahl, Spannung, Spitzen- und Dauerleistung sowie Lastprofil werden aus der konkreten Anwendung abgeleitet und in eine passende Motorauslegung übersetzt. - Auf Controller und Batterie abgestimmter Antrieb
Wicklung, Spannungskonstante und Strombedarf werden gemeinsam mit dem CÆSIUM-Motor Controller und dem Batteriesystem ausgelegt. Dadurch lassen sich Motor, Leistungselektronik und Energiespeicher ohne unnötige Leistungsreserven oder vermeidbare Umwandlungsverluste kombinieren. - Kühlkonzept für die geforderte Dauerleistung
Die thermische Auslegung orientiert sich am tatsächlichen Lastprofil und den Einbaubedingungen. Luft- oder Flüssigkeitskühlung, Wärmewege aus den Wicklungen und Rotorkühlung werden so ausgelegt, dass die benötigte Dauerleistung innerhalb definierter Temperaturgrenzen bereitsteht. - Reduzierte elektrische und magnetische Verluste
Axial segmentierte Permanentmagnete reduzieren Wirbelstromverluste im Rotor. Die elektromagnetische Auslegung wird auf einen hohen Wirkungsgrad im relevanten Drehzahl- und Lastbereich optimiert – nicht ausschließlich auf einen theoretischen Bestwert an einem einzelnen Betriebspunkt. - Kompakte Innenläuferbauweise für die Systemintegration
Das feststehende Außengehäuse erleichtert Kühlung und mechanische Anbindung. Welle, Lagerung, Flansch, Einbauraum und Drehzahlbereich können an die jeweilige Anwendung angepasst werden; bei passendem Betriebspunkt ist ein getriebeloser Direktantrieb möglich. - Vom Anforderungsprofil bis zum validierten Motor
Die Entwicklung umfasst elektromagnetische, mechanische und thermische Simulation, Prototypenbau sowie die anschließende Prüfung am Teststand. Erst danach werden Leistungsdaten, Dauerlastgrenzen und Kühlbedingungen für die jeweilige Osmium-Variante festgelegt.